Jedermanns Garten    
   
   
Prinzipien   Gartengeräte   Gartenpraxis
  Im Garten benötigen wir eine ganze Reihe von Arbeitsgeräten. Hier finden Sie eine Auswahl, die das Gärtnern erleichtern. Sobald von Herstellern oder Händlern eine Zusage zur Veröffentlichung von Bildern erfolgt, werden veranschaulichende Fotos eingestellt.

Die Hinweise beziehen sich zunächst auf Handwerkzeuge, verschiedene Helfer zum Transport von Gartenmaterial und Geräte, Sitzmöbel für die Arbeit und die unter Gartenpraxis schon erwähnten Roll-, Trommel- oder Kompostertonnen.

 
         
Wege   Scheren, Werkzeug und Stiele   Helfer
  Zu schneiden gibt es im Garten immer. Ob welke Blüten, Stauden im Herbst, Sträucher und Bäume im ausgehenden Winter oder das Abgeschnittene zur besseren Verrottung in kleinere Stücke, hier ist wesentlich Handarbeit gefragt. Scharfes, gepflegtes Werkzeug, das gut in der Hand liegt, hilft bei dieser Arbeit. Garten- und Astscheren bietet der Handel für verschiedene Handgrößen und mit unterstützenden Übersetzungsmechanismen wie Ratsche, Zughebel oder Getriebe an. Sie sparen Kraft und beugen Übermüdung vor. Und Männer: auch wenn Damenschere drauf steht, schließt Sie das keineswegs als Benutzer aus! Teleskopstiele ermöglichen das Arbeiten in der Höhe ohne Leiter oder die Anpassung des Gerätes an die Körpergröße. Sie sehen gewöhnungsbedürftig futuristisch aus, allerdings schonen ergonomisch geformte Stiele den Rücken beim Graben, Schaufeln oder Hacken. Siehe Glossar E wie Ergobase  
         
Beete   Transportmittel   Gute Beispiele
  Die gemeine Schubkarre ist im Garten ein ganz wichtiges Hilfsmittel. Gut beladen voran, erfordert sie schon eine große Portion Kraft und Gleichgewicht. Schubkarren mit zwei Rädern nehmen dem Gärtner und der Gärtnerin das Balancieren ab. Mit ihrem Bügel vorn vereinfacht sie auch das Abkippen. Als Rolli benötigt man seine Hände zur Beförderung von sich selbst. Vierrädrige Transportkarren mit drehbarer Deichsel und Luftbereifung stellen eine Alternative dar. Für die Kupplung ist etwas handwerkliches Geschick oder ein pfiffiger Profi gefragt. Arbeitsgeräte lassen sich gut in sogenannten Geräte-Organizern bis an den Arbeitsort fahren. Ein Gitter zum Einstecken der Langstieligen, Taschen für Kleinwerkzeuge und Ablagen für Tüten und Kleinteile sowie eine Halterung für Abfallsäcke erübrigen viele Wege.  
         
Pflanzen   Sitze und Hocker   Sonst noch
  Vor einiger Zeit sah ich einen Großvater, der das Rutsche-Auto seines Enkel umfunktioniert hatte zur Sitzgelegenheit und sich so kombiniert mit den geliehenen Nordic-Walking-Stöcken seiner Frau als Aufstehhilfe am Gartenzaun zum Streichen entlang schob. Bei manchen gärtnerischen Tätigkeiten kommen Sie kaum umhin, sich dem Boden zu nähern. Bücken, hocken, knien - oder setzen Sie sich doch zum Beispiel auf einen sogenannten Gartenscooter. Mit seinem drehbaren Sitz, Ablageflächen und Drahtkorb sowie großen Gummirädern ist er dem Zweck etwas besser angepasst als das Bobbycar. Wenn Sie doch gelegentlich knien müssen, versuchen Sie einen Hocker, der auf seiner Unterseite eine gepolsterte Fläche hat. Knien und an den Hockerbeinen wieder hochstützen oder umgedreht auf ihm sitzen.  
    Komposter    
    Komposttonnen, die Betonmischmaschinen ähneln. So lassen sich die recht neuen Komposter wohl am ehesten beschreiben. Ein stabiles Metallgestell, auch mit Rädern, trägt aufgehängt ein oder zwei Gefäße mit Deckel. Ihr Innenleben ist ein löchriger Korb, in den das Rohmaterial eingefüllt wird. Um sich selbst gedreht oder die eigene Achse, setzt die Trommel den Kompost um. Ein geniales Prinzip, wie gemacht für den barrierefreien Garten. Ob es den versprochenen Effekt bringt, werden wir demnächst testen und berichten.