Jedermanns Garten    
   
   
Prinzipien   Mit allen Sinnen   Gartenpraxis
  Gärten verführen geradezu unsere Sinne. Es gibt zu sehen, zu riechen, zu hören, zu fühlen und auch zu schmecken. Waldorfpädagogen, Maria Montessori und andere haben uns schon vor langer Zeit darauf aufmerksam gemacht, dass wir auch besser lernen, wenn dabei mehrere Sinne angesprochen werden. Auch in der Gartengestaltung und bei der Anlage der Beete lässt sich dieses Wissen sehr nützlich verwenden: Zum Beispiel folgen wir beim Gemüseanbau unseren eigenen Regeln und stehen zu unseren Vorlieben sowie dem Prinzip der Mischkultur. Wir legen zum Beispiel ein Beet an, in dem Tomate die Hauptfrucht ist. Zu ihr passen besonders gut Kohlrabi, Buschbohne und Sellerie. Eingefasst ist das Beet rundherum mit Basilikum. Wenn der Duft von Basilikum uns in die Nase steigt, wissen wir genau an welchem Beet wir stehen und haben gleichzeitig Schädlingen vorgebeugt. Duftkräuterhecken mit Thymian, Tagetes oder kriechender  
    Kapuzinerkresse sowie Ringelblumen eignen sich ebenso zur Orientierung per Nase mit nützlicher Nebenwirkung.    
Wege       Helfer
  Vielleicht kennen Sie das auch: nach dem elenden Geschubse im vollen Bus oder nach langwieriger Parkplatzsuche steigen Sie aus. Sie hören das Meer rauschen und der Wind weht in Ihren Haaren. Schlagartig ist die Vorfreude auf den Strandtag wieder da. Sie überqueren den Asphalt, biegen auf den weichen Waldweg unter den Kiefern ein, nehmen die letzten Meter durch den Dünensand … und stehen an dem Häuschen, wo die Kurtaxe von Ihnen verlangt wird. Schilf raschelt im Wind, im wilden Klappertopf die Samen, die trockene Hülle der Lampionblume. Das leise Klicken beim Samensprung der Wolfsmilch lässt sich mit den Ohren wahrnehmen. Auch feine Windspiele schmücken den Garten nicht nur. Wie nah Sie dem Meer waren, hat Ihnen auch der unterschiedliche Untergrund verraten.  
         
Beete       Gute Beispiele
     
         
Pflanzen       Sonst noch